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Preußische Landesaufnahme

Auf Anregung des Generalfeldmarschalls von Moltke, der im Rahmen seiner Generalstabs-Ausbildung in jungen Jahren selbst Lage- und Höhenaufnahmen für Kartenblätter in 1:25000 erstellte, wurde 1875 die „Königlich Preußische Landesaufnahme" mit Sitz in Berlin eingerichtet.

Wegen des großen Aufwands übertrugen das Großherzogtum Oldenburg, das Herzogtum Braunschweig, das Fürstentum Schaumburg-Lippe, die Freie Hansestadt Bremen und das Amt Ritzebüttel (als Teil der Freien und Hansestadt Hamburg) dem Preußischen Staat die Vermessung und die kartographische Darstellung ihrer Landesflächen.

Im Anschluss an eine neue Triangulation und eine neue topographische Aufnahme entstanden damit für die heutigen Landesflächen von Niedersachsen und Bremen zwischen 1877 und 1912, einschließlich der Grenzblätter, 455 Erstausgaben der TK25, die heute als Preußische Landesaufnahme bezeichnet werden.

Ihre einfarbigen Blätter enthalten zahlreiche detaillierte Informationen zu Siedlungen, Versorgung, Verkehr, Vegetation, Gewässer, Relief und Grenzen. Zur Unterscheidung der Kartenobjekte werden neben Signaturen auch zahlreiche Schriftzusätze oder Abkürzungen verwendet. Ackerbaulich genutzte Flächen sind signaturenfrei. Die Geländehöhen und -formen werden mit Hilfe von Höhenpunkten und Höhenlinien dargestellt.

Am Blattrand lassen sich die Geografischen Koordinaten (die Längen- und Breitenwerte) bestimmen.

Ein Erläuterungsheft mit Zeichenerklärung bietet ausführliche Informationen zum Kartenwerk.

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Analoge Kartenblätter:
Sie werden als Plots geliefert.

Digitale Kartenblätter:
Sie sind als Datensatz (Rasterdaten) zu beziehen.

Erläuterungsheft und Zeichenerklärung zum Kartenwerk:
Sie stehen als kostenfreier Download zur Verfügung.


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